Refugium für Wildbienen, Schmetterlinge und Co.
Veröffentlicht am Mittwoch, 15. August 2007
Faszinierende Natur am Wegesrand: Zwischen Moorbahngleis und Maisacker nahe des Moorinformationszentrum (MoorIZ) ist mit der Anlage eines „Blühstreifens“ ein kleines Insektenparadies entstanden.
Die Anlage des Blühstreifens geht auf eine Initiative des Fördervereins Ahlenmoor zurück – unterstützt vom Ahlener Heidelbeerhof und dem Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN). Im Anschluss an die Ausstellung „Blühende Raine“ sollte so ein Stück praktischer Naturschutzarbeit geleistet werden.
Blühstreifen bringen Farbe und Vielfalt in die Landschaft. Sie tragen dazu bei, ein attraktives kontinuierliches Nahrungsangebot für viele Blütenbesucher, wie Bienen, Hummeln, seltene Wildbienen, Schmetterlinge und Co. zu schaffen. Auch Rebhuhn und Hase finden hier Nahrung sowie Rückzugsraum. Und Spaziergänger erfreuen sich an den Blühstreifen.
Die Aktion wurde im Rahmen des Projektes „Landwirte spannen ein Blüten-Netzwerk“ durchgeführt, das von der Niedersächsischen Umweltstiftung gefördert wird. Von der Naturschutzberatung des KÖN und Bioland wurden drei verschiedene artenreiche Blühmischungen entwickelt und an 120 Landwirte in Niedersachsen verschickt, die das Problem der Blütenarmut erkannt haben und Flächen für diese Blühmischungen zur Verfügung stellten, so dass in diesem Jahr etwa 100 Hektar mit diesen Mischungen erblühen.