Internationaler Tag der Feuchtgebiete

02. Februar 2026

Der Tag der Feuchtgebiete ist jedes Jahr am 2. Februar.
Hintergrund hierfür ist die Ramsar Konvention von 1971, welcher Deutschland im Jahr 1976 beigetreten ist. Dieses Abkommen regelt den Schutz von Feuchtgebieten weltweit. Insbesondere schützt es so den Lebensraum von Wasser- und Watvögeln. Mittlerweile beteiligen sich 172 Länder daran. Zu den Feuchtgebieten zählen auch Moore.

Unter anderem aufgrund ihrer enormen Wichtigkeit für den Klimaschutz sind Moore heutzutage schützenswerter denn je. Sie wirken als natürlicher CO2-Speicher weil sie über Jahrtausende Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufgenommen und in Form von Torf gespeichert haben. Solange Moore nicht entwässert oder anderweitig zerstört werden bleibt der Kohlenstoff im Boden gespeichert. 

Viele Hochmoorflächen aber sind entwässert und haben nur noch wenig von ihrem ursprünglichen Charakter beibehalten. Seit den 1980er Jahren werden Moore zumindest nach dem Torfabbau wiedervernässt. Man versucht so die landschaftsökologischen Funktionen wieder herzustellen und den noch im Resttorf gespeicherte Kohlenstoff dort festzuhalten. In Deutschland setzen entwässerte Moore etwa 53 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente frei. Das ist in etwa so viel, wie 100 Autos in 350.000 Jahren verursachen. [1] 

Im Ahlenmoor kann man bei einer Moorbahnfahrt oder in der Ausstellung des MoorIZ erfahren, was die verschiedenen Akteure bei einer Renaturierung von Moorflächen im Ahlenmoor beachten müssen.
Liebe Grüße 
Sten, Ole und Bennett  

[1] Pino und Quarki erkunden das Moor, Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern

© 2020 MoorInformationsZentrum MoorIZ und Moorbahn im Ahlenmoor - eine Einrichtung der Samtgemeinde Land Hadeln. Dieses Projekt wird gefördert oder zertifiziert durch