Natur des Jahres: Das Rebhuhn
Unser Bild im April
Das Rebhuhn Perdix perdix ist zum Vogel des Jahres 2026 gewählt worden.
Es war mal ein weit verbreiteter Vogel, der noch zwischen Spanien und der Mongolei vorkommt, aber seine Zahl geht vor allem in Deutschland sehr stark zurück. Die Art ist in der Vergangenheit stark bejagt worden, aber die Zerstörung des Lebensraumes durch die Intensivierung der Landwirtschaft ist die wichtigste Ursache für das Verschwinden des hübschen Vogels. Verlust eines Nutzungsmosaiks mit Winter- und Sommersaaten, ungenutzten Wegrainen und Brachen und Saumstrukturen gehören dazu. Auch ein hoher Biozideinsatz führt zum Verlust von Wildkräutern und Insekten und damit der Nahrungsgrundlage. Das Rebhuhn ist in Deutschland mittlerweile stark gefährdet, es fehlt ihm einfach an durch Hecken und Gebüsche strukturiertem Lebensraum, der ihm Schutz vor Fressfeinden bietet. In Niedersachsen ist seit den 90erJahren 90% des Bestandes verloren gegangen.
Um dem Rebhuhn zu helfen müssen offene, nicht oder nur extensiv bewirtschaftete, offene Wiesen und Brachen geschaffen werden, wo sie in Ruhe brüten können. Schutzstreifen an den Rändern von Wiesen, Gräben und Äckern würden Rückzug und Schutz bieten bei der Nahrungssuche und so könnten Lebensräume und kleinere Trittsteinbiotope vernetzt werden. Wenn wir diese kleinen Gesellen in unserer Landschaft behalten wollen ist es höchste Zeit zu handeln.
Bild: wikipedia.com - USFWS Mountain-Prairie - Partridge Pair near Green Lake, Gemeinfrei













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