Waldpad

Waldpad - Arbeiten im Gehölz

Stand 27. November: Im Wald am Hohen Kopf hinter dem MoorIZ wird immer noch fleißig von den Niedersächsischen Landesforsten gearbeitet. Dabei wird nicht mit Samthandschuhen vorgegangen, es sind riesige Maschinen, die dort eingesetzt werden. Deshalb waren und werden unsere Waldwege auch immer wieder gesperrt.

Auch wenn mal ein paar Tage keine Schilder von den Forstarbeitern aufgestellt sind, die ein Betreten verbieten, so zeigen die Fotos doch, dass andere Spazierwege derzeit ganz bestimmt besser zu begehen sind! Ein Teil der Waldwege ist wirklich komplett kaputt. Da wartet eine Menge Arbeit, sie wieder in Ordnung zu bringen. Das macht allerdings erst Sinn, wenn die Arbeiten im Wald vollständig abgeschlossen sind. Wir werden an dieser Stelle berichten, wenn es soweit ist.

Man kann die Zeit vielleicht nutzen und mal andere Wege gehen. Es gibt einige davon und wir informieren dich gerne. 

Stand 23. September: Wir mussten die Waldwege vollständig sperren. Bitte bleibt aus dem Wald raus, es ist zu gefährlich!

Derzeit finden im Wald umfangreiche Holzerntemaßnahmen durch die Niedersächsischen Landesforsten statt. Dabei werden große, flotte Maschinen (Harvester) eingesetzt. Die fallenden Bäume stellen für Spaziergänger eine große Gefahr dar, die Wege sind schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden und es wird noch fleißig weitergearbeitet. Die Wege sind stark beschädigt bis hin zu totaler Zerstörung. Selbst der Abschnitt, der letzten Winter mit Baumstämmen und viel Sand befestigt wurde, ist nicht mehr nutzbar. Die Arbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen. Man sieht bereits jetzt schon wie Licht ins Unterholz fällt und Neubewuchs begünstigt wird. Das ist eine positive Entwicklung.
 
Bitte nutze deshalb die anderen schönen Wege im Ahlenmoor.

Stand Anfang September: Nun ist es soweit: Im Wald auf dem Hohen Kopf hinter dem MoorIZ wird von den Niedersächsischen Landesforsten Holz geschlagen. Es werden in den nächsten Wochen immer mal wieder Wegabschnitte gesperrt sein, mal hier mal da, aber man kann ausweichen auf andere Wege.

Wir werden in den nächsten Jahren spannende Veränderungen im Wald auf dem großen Ahlen beobachten können. Zuerst werden nun alte Douglasien gefällt und abtransportiert. Gearbeitet wird dabei mit einem großen Gerät, Harvester genannt. Das geht blitzschnell. Die Landesforsten werden den ganzen Wald nach den „erntereifen“ Bäumen durchforsten und diese entnehmen. Das wird danach an manchen Stellen wild aussehen. 

Aber es steckt eine große Chance hinter dem Vorgehen. Zum einen ist dieser Wald ein Wirtschaftswald, er muss also u.a. einen gewissen Ertrag bringen. Dabei gehen die Landesforsten sehr bedacht, mit Fachwissen und auch Herz an die Sache ran. Die Douglasien, die hier nun entnommen werden sind eigentlich standortfremde Arten. Wenn danach heimische und auch zukunftsfähige Bäume selbst nachwachsen können und zum Teil auch in Aufforstungen gepflanzt werden, ist das ein Fortschritt. Und für lange Zeit spannend zu beobachten, wie der Wald sich entwickeln wird.

Stand Juli: Derzeit ist der abgeschobene Bereich des Waldpads trocken genug, um ihn problemlos zu passieren. Die Landesforsten haben bereits Bäume und Fahrschneisen markiert, der Harvester ist jedoch noch nicht vor Ort. Es ist sichtbar, dass die Arbeiten bereits Spuren hinterlassen haben, etwa durch umgestürzte Jungbäume und herausgerissenes Gebüsch, was sich in Zukunft noch verstärken kann.

Die Maßnahmen dienen zwei Zwecken:

  • Zum einen der Holzernte, da die Douglasien vor Jahrzehnten gepflanzt wurden, und
  • zum anderen der Entwicklung eines einheimischen, klimafesten Mischwaldes.

Ziel ist es, den Wald nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Wir freuen uns, wenn Beobachtungen zum Beginn der Harvester-Arbeiten im MoorIZ gemeldet werden, um alle an dieser Stelle auf dem Laufenden zu halten.

Stand Juni: Den beigefügten Fotos kannst du entnehmen, dass ein Teil unseres Waldpads derzeit nicht begehbar ist. Die Landesforsten haben dort etwa 20 cm abgeschoben, wodurch der Weg im Moment schlammig ist und du einsinkst, was die Nutzung erschwert. Betroffen ist das Stück entlang der Spechtstation, bei dem ein Ausweichen ins Gehölz nicht gut möglich ist.

Wer den Weg trotzdem nutzen möchte, kann das grundsätzlich tun, da er von den Landesforsten nicht gesperrt wurde. Bei trockenem Wetter ist eine Nutzung vielleicht noch möglich, solange der Harvester noch nicht dort im Einsatz ist. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Wiederherstellung des Weges erfolgen und die Situation sollte sich dann verbessern.

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